Sie sind hier: Startseite / VT-Studium / Institute

Institute

 


 

ICVT - Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik

Institute of Chemical Engineering and Environmental Technology

ICVTKontakt

Inffeldgasse 25/C/II, 8010 Graz, Austria

www.icvt.tugraz.at

Institutsleitung

Siebenhofer, Matthäus, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

+43 (316) 873 - 7480

m.siebenhofer@tugraz.at

Professoren

Siebenhofer, Matthäus, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Pfennig, Andreas, Univ.-Prof. Dr.-Ing.

Gamse, Thomas, Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Administration (Studienservice, Prüfungsmanagement)

Freißmuth, Jutta

+43 (316) 873 - 7462

jutta.freissmuth@tugraz.at

Lehre

Das Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik trägt in der Lehre mit den Fachgebieten „Chemische Thermodynamik“, „Thermische Trennverfahren“ , „Reaktionstechnik“  und „Anlagen- und Prozesstechnik“ zur umfassenden Ausbildung der Studierenden der Verfahrenstechnik und des Chemical and Pharmaceutical Engineering an der Technischen Universität Graz bei. Neben der Vermittlung der Grundlagen liegt das Hauptaugenmerk in der praktischen Ausbildung. Zudem fließen die Ergebnisse der aktuellen Forschung in die Lehre und Ausbildung ein.

Nützen Sie die Möglichkeit im Rahmen verschiedenster Projekte sowie im Zuge Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit an aktuellen Themenstellungen und Forschungsprojekten des Institutes mitzuarbeiten. Oft werden Problemstellungen in enger Kooperation mit Industriepartnern bearbeitet, wodurch schon früh intensiver Industriekontakt gewährleistet ist. Besuchen Sie uns doch einfach am Institut und informieren sich über aktuelle Projekte und Aufgabenstellungen.

 

Institut

Die Stärken des Institutes liegen in der hervorragenden apparativen Ausstattung. Dadurch ist es möglich, experimentelle Daten vom Labor- bis zum Pilotmaßstab zu erarbeiten und als Basis für Rechenmodelle und Prozessvalidierungen aufzubereiten. Parallel dazu verfügt das Institut über weit gefächerte Analysenmethoden für die Prozessanalytik, so dass Experimente analytisch begleitet und überwacht werden können. Dadurch ist eine effiziente Versuchsdurchführung gewährleistet.

Forschung

Ziel des Forschungsschwerpunkts Chemieingenieur-Thermodynamik ist die Entwicklung und Auswahl thermodynamischer Methoden und Modelle zur Auslegung und Optimierung verfahrenstechnischer Prozesse. Im Forschungsbereich Thermische Trennverfahren werden nicht nur die klassischen Grundoperationen Destillation, Extraktion, Absorption, Adsorption, Trocknung, Kristallisation und Membranverfahren betrachtet, sondern auch in einzelnen Anwendungen mit chemischen Reaktionen überlagert. Diese Integration ermöglicht in vielen Fällen eine erhebliche Effizienzsteigerung. Schwerpunkt der Forschung in der Reaktionstechnik ist neben Advanced Oxidation Processes die heterogene Katalyse als Basis für die Prozessintensivierung und für die Brennstoffzellentechnik.

Da in der Umwelttechnik auch Prozessschritte der Thermischen Verfahrenstechnik und der Reaktionstechnik zur Anwendung kommen, liegt die Kombination der Grundlagenforschung mit der Bearbeitung umwelttechnisch relevanter Forschungsgebiete nahe. Diese umfassen die Entwicklung und Optimierung von Technologien, aber auch die Optimierung sowie Neugestaltung bestehender Prozesse und Verfahren entsprechend den Zielen nachhaltiger Verbesserung der Prozessführung.  Im Spannungsfeld teurer werdender fossiler Rohstoffe ist es unerlässlich die Effizienz der Prozesse zu maximieren sowie neue Prozesse für alternative Rohstoffquellen wie Biomasse zu konzipieren - getreu dem Fakultätsmotto „vom Molekül bis zur Anlage“.

 


nach oben ↑

IPPT - Institut für Prozess- und Partikeltechnik

Institute for Process and Particle Engineering

IPPTKontakt

Inffeldgasse 13/III, 8010 Graz, Austria

office.ippt@tugraz.at

ippt.tugraz.at

Institutsleitung

Khinast, Johannes, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

+43 (316) 873 - 30400

khinast@tugraz.at

Professoren

Khinast, Johannes, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Narodoslawsky, Michael, Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Schnitzer, Hans, Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Obernberger, Ingwald, Dipl.-Ing. Dr.techn. Univ.-Doz. Prof.

Administration

Cibulka, Michaela, Mag.phil.

+43 (316) 873 - 30403

m.cibulka@tugraz.at

Institut

Das Institut für Prozess- und Partikeltechnik, das aus der Zusammenlegung des Instituts für ressourcenschonende und nachhaltige Systeme mit dem Institut für mechanische Verfahrenstechnik hervorgegangen ist, zählt mit über 40 wissenschaftlichen MitarbeiterInnen  zu den größten Instituten der Technischen Universität Graz und gliedert sich in vier Schwerpunktabteilungen: Pharmazeutische Verfahrenstechnik, Prozessbewertung, Energetische Biomassenutzung und Zero Emissions Techniques and Systems. Das Institut für Prozess- und Partikeltechnik  ist das „Mutterinstitut“  der K 1 – Zentren BIOENERGY 2020+ und RCPE.

Das Institut für Prozess- und Partikeltechnik zeichnet sich nicht nur durch starke praxisbezogene Forschung mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie, sondern auch durch Grundlagenforschung aus. Durch die starke Verbundenheit mit Partnern aus der Region, trägt das Institut maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Steiermark bei.

Durch den regelmäßig stattfindenden „Congress for Pharmaceutical Engineering“ werden nationale und internationale Kooperationen gestärkt. Weiters bietet der Kongress eine Plattform für die Präsentation neuester Forschungsergebnisse.

Das neu entwickelte Masterstudium „Chemical and Pharmaceutical Engineering“ bietet den Studierenden eine Vorbereitung auf das Arbeitsleben in der pharmazeutischen Industrie und den Unternehmen „maßgeschneiderte“ AbsolventInnen.

Arbeitsgruppen des IPPT

  • Pharmazeutische Verfahrenstechnik
  • Prozessbewertung
  • Energetische Biomassenutzung
  • Zero Emissions Techniques and Systems

Arbeitsgruppe Pharmazeutische Verfahrenstechnik

Arbeitsgebiete:

  • (Bio)Synthese
  • Mahlen
  • Extraktion und Trennverfahren
  • Mehrphasensimulation
  • Kristallisation
  • Partikelströmung und Mischen
  • Tablettierung
  • Granulation und Trocknung

Arbeitsgruppe Prozessbewertung

Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Michael Narodoslawsky befasst sich unter anderem mit der

  • Optimierung von Technologienetzwerken in Regionen auf Basis vorhandener erneuerbarer Ressourcen mit dem Werkzeug der Prozessnetzwerksynthese (PNS),
  • beschäftigt sich mit dem Thema Energieraumplanung,
  • bewertet diese Bereiche ökologisch und entwickelt unterschiedliche Fußabdrucksrechner. Die Methodik für diese ökologische Bewertung (Nachhaltigkeitsbewertung) ist der genannten Sustainable Process Index (SPI), einer Art des ökologischen Fußabdrucks, die auf Lebenszyklusanalysen basiert.
  • Arbeiten im Bereich der Lokalen Agenda 21 dienen der Implementierung von Nachhaltigkeitsprozessen in (Stadt-) Gemeinden.

Das Ziel all dieser Arbeitsbereiche ist Bewusstsein und Diskussionsgrundlagen für Veränderungen in Richtung umweltfreundlicherer Prozesse, Produkte und Strukturen zu schaffen.

ippt_5.gifLaufende sowie abgeschlossene Projekte der  Arbeitsgruppe in den letzten Jahren:

  • ELAS - Energetische Langzeitanalysen für Siedlungsstrukturen
  • PlanVision - Visionen für eine energieoptimierte Raumplanung
  • INKOBA - Durchführbarkeit von nachhaltigen Energiesystemen in INKOBA Parks
  • Syn-Energy - Klima- und Wasserschutz durch synergetische Biomassenutzung – Biogas aus Zwischenfrüchten, Rest- und Abfallstoffen ohne Verschärfung der Flächenkonkurrenz
  • Stadtagenda - Werkzeuge, Maßnahmen, Vorgehensweisen, Beispiele und Tipps für die Lokale Agenda 21 in Klein- und Mittelstädten
  • Mühlviertler Ressourcenplan - Entwicklung eines regional angepassten Ressourcenplanes für die Bezirke Freistadt, Perg, Rohrbach und Urfahr-Umgebung
  • H2FC-LCA - Guidance Manual for LCA application to Fuel cells and Hydrogen technologies
  • Triple E - Erneuerbare Energie und Ethik
  • Integrale E+ - Integration alternativer Energieanlagen in der österreichischen Kulturlandschaft
  • ANIMPOL - Biotechnological Conversion of Carbon Containing Wastes for Eco-Efficient Production of High-Value Products
  • iEnergy Weiz-Gleisdorf: Citizens supported by an interdisciplinary stakeholder process implement intelligence to upgrade their smart urban region Weiz-Gleisdorf
  • Syn-Energy II - Synergetische Biogaserzeugung aus Zwischenfrüchten und nachhaltigen Fruchtfolgesystemen
  • LYONESS – Klimaschutzstrategie
  • M2Lab - Multi-Meter Lab: Optimierung des CO2 Fußabdrucks durch soziales Feedback
  • iENERGY Weiz-Gleisdorf 2.0

Arbeitsgruppe Energetische Biomassenutzung

Leiter: Prof. Ingwald Obernberger

Die Forschungsgruppe "Energetische Biomassenutzung" besteht seit 1992 und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Grundlagenforschung, angewandter Forschung und vorwettbewerblicher Entwicklung auf dem Gebiet der thermischen Nutzung fester Biomasse.

Arbeitsgebiete:

  • Charakterisierung der physikalischen Eigenschaften und chemischen Zusammensetzung von Biomasse-Brennstoffen und Aschen
  • Erforschung der Stoffflüsse aschebildender Elemente während der Verbrennung / Vergasung von Biomasse und deren Einflussgrößen
  • Nasschemische Analysen von Biomassebrennstoffen und deren Aschen
  • Untersuchungen über die Möglichkeiten der Verwendung von Aschen aus Biomasseverbrennungsanlagen
  • Hochtemperaturgleichgewichtsberechnungen für aschebildende Elemente und Verbindungen im Rauchgas von Biomassefeuerungen
  • Depositions- und Korrosionsmechanismen im Zuge der thermischen Nutzung biogener Brennstoffe
  • Technologische und ökologische Optimierung von Biomassefeuerungen (NOx-Reduktion durch Primärmaßnahmen, verbesserte O2-Regelungstechnik, Rauchgaskondensation, fraktionierte Schwermetallabscheidung, notwendige, verbrennungstechnische Voraussetzungen zur thermischen Stroh- und Ganzpflanzennutzung)
  • Aerosolbildung, Aerosolcharakteristik und Möglichkeiten der effizienten Aerosolabscheidung in Biomasseverbrennungs- und Vergasungsanlagen
  • Entwicklung innovativer computergestützter Steuerungs- und Regelungssysteme für Biomasseverbrennungsanlagen
  • Strömungs- und Verbrennungssimulation in Biomasserostfeuerungen mittels CFD (computational fluid dynamics) unter Berücksichtigung reaktionskinetischer Aspekte
  • Entwicklung von neuen und innovativen Messgeräten unter spezieller Berücksichtigung von Hochtemperatur in-situ Gasphasenmessungen und Hochtemperaturpartikelprobenahmen
  • Technologische und ökonomische Optimierung der Auslegung und Regelung von Nahwärmenetzen mittels EDV-gestützter Programme
  • Entwicklung von neuen und innovativen Biomassefeuerungstechnologien
  • Entwicklung innovativer Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungstechnologien
  • Forschung und Entwicklung bezüglich der Erzeugung und Nutzung von Biogas

 


nach oben ↑

IPZ - Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik

Institute of Paper, Pulp and Fibre Technology

IPZKontakt

Inffeldgasse 23, 8010 Graz, Austria

www.ipz.tugraz.at

Institutsleitung

Bauer, Wolfgang, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

+43 (316) 873 - 30750

wolfgang.bauer@tugraz.at

Administration

Bäumel, Claudia

+43 (316) 873 - 30751

claudia.baeumel@tugraz.at

Studium

Vom Baum zur NanocelluloseDas Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik der TU Graz bietet mit der Vertiefungsrichtung „Papier- und Zellstofftechnik" im Masterstudium Verfahrenstechnik eine in Österreich einzigartige Studienrichtung an.

Aufbauend auf die solide verfahrenstechnische Grundausbildung im Bachelorstudium „Verfahrenstechnik“ werden im Masterstudium die verfahrenstechnischen Kenntnisse vertieft und die  vielseitigen Prozesse der Zellstoff- und Papierherstellung angefangen bei den Rohstoffen Holz und Altpapier bis hin zur Weiterverarbeitung des Produktes Papier behandelt. Dazu gehören u.a. auch Kenntnisse in Pflanzenphysiologie, Mineralogie, Cellulose- und Ligninchemie, Modellbildung und Simulation, Biotechnologie und Drucktechnik.

Wood based biorefinery conceptsNeben der Vermittlung des Lehrstoffes in Vorlesungen werden die verfahrenstechnischen Prozesse  der Zellstoff- und Papierherstellung von den Studierenden auch in entsprechenden Labors praktisch nachgestellt. Um die Ausbildung praxisnah zu gestalten werden im Rahmen eines Praktikums in nahegelegenen Unternehmen die wichtigsten Prozesse von Mitarbeitern vorgestellt.

Die relativ geringe Anzahl von 6-10 AbsolventInnen jährlich garantiert den Studierenden eine optimale persönliche Betreuung während des Studiums, sei es in den Vorlesungen und Labors, bei der Wahl geeigneter Praktikumsplätze oder auch im Rahmen der abschließenden Masterarbeit.

 

ExkursionWeiters werden im Rahmen der jährlich vom APV (Verein der Studierenden der Papier- und Zellstofftechnik) organisierten Jahresexkursion Betriebe in ganz Europa besucht.

Die AbsolventInnen des Studiums werden von der weltweit bedeutsamen  österreichischen Zellstoff- und Papierindustrie (z.B. Mayr-Melnhof, Sappi, Mondi…) und Zulieferindustrie (z.B. Andritz, Voith, Omya…) stark nachgefragt.

 

Forschung

Aktuell bearbeiten 10 Post-Docs und DissertantInnnen die aktuelle Forschungsthemen am Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik und konzentrieren sich dabei auf 3 Schwerpunkte:

  • Papierstrukturanalyse zur Beurteilung von Bedruckbarkeit,
  • Beurteilung von Fasermorphologie und Suspensionsrheologie sowie
  • Untersuchung der Faser-Faser-Bindung.

Lokale Strichschichtdicke auf einem PapierblattWeitere Forschungsarbeiten laufen auf den Gebieten

  • Modellbildung und Simulation (Eigenschaften und Prozesse),
  • Papieralterung und
  • Streichtechnologie.

Eine der Kernkompetenzen im Bereich der Forschung am Institut für Papier-, Zellstoff- und Fasertechnik ist die Untersuchung der Bedruckbarkeit von Papier.

AFM Phase Image der Oberfläche einer ZellstofffaserDie aktuellen Arbeiten versuchen lokale Farbdichte am Papier als Funktion lokaler Eigenschaften der Papierstruktur (Masseverteilung, Rauigkeit, lokaler Glanz, lokale Absorptionseigenschaften…) zu analysieren und damit die Ursachen für Störungen im Druckbild zu identifizieren.

Als einer der Partner im CD-Labor für oberflächenphysikalische und chemische Grundlagen der Papierfestigkeit gilt das Augenmerk der Faser-Faser-Bindung.

Diese Bindungen werden hinsichtlich Bindefläche, Kontaktanteil und  Bindekraft untersucht und bewertet. Die dazu notwendigen neuartigen Messverfahren wurden am Institut entwickelt. Weitere Partner sind neben 3 Industrie-Partnern das Institut für Festkörper-Physik an der TU Graz, sowie das Institut für Physik an der Montanuniversität in Leoben.

3D Fasermorphologie in einem PapierblattDie Fasermorphologie beeinflusst sowohl den Herstellungsprozess im Sinne der Eigenschaften der Fasersuspension, als auch jene des fertigen Produktes.

Ziel der Forschungsarbeiten ist es ein besseres Verständnis um die Qualität und Quantität dieser Einflüsse zu schaffen. Dazu werden sowohl Einzelfasern in Suspension, als auch Fasern im Papierverbund untersucht und bewertet.

Bookmark & Share: